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            <journal-title>Judaica: Neue digitale Folge</journal-title>
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         <article-id pub-id-type="doi">https://doi.org/10.36950/jndf.2026.14</article-id>
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            <article-title>Martin Steiner. <italic>Jesus Christus und sein Judesein: Antijudaismus, jüdische Jesusforschung und eine dialogische Christologie</italic>. Kohlhammer, 2025. 347 Seiten, EUR 29, ISBN 978-3-17-044418-8.</article-title>
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            <year>2026</year>
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         <volume>7</volume>
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            <copyright-statement>Copyright © 2026, the author. This work is licensed under Creative Commons Attribution 4.0 International.</copyright-statement>
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            <copyright-holder>Judith Hélène Stadler</copyright-holder>
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      <p>Die vorliegende Dissertation entstand im Rahmen des interdisziplinären SNF-Forschungsprojekts <italic>Die Konferenz von Seelisberg (1947) als ein internationales Gründungsereignis des jüdisch‑christlichen Dialogs im 20. Jahrhundert</italic>, das von Prof. em. Dr. Verena Lenzen am Institut für Jüdisch‑Christliche Forschung (IJCF) der Universität Luzern geleitet wurde. 2016–2019 waren Jörg Jehoschua Ahrens und Martin Steiner in dieses Projekt involviert. Rabbiner Ahrens befasste sich mit dem Gründungsdokument der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft (CJA), den Seelisberger Thesen und dem Beginn des institutionalisierten jüdisch-christlichen Dialogs. Seine Dissertation <italic>Gemeinsam gegen Antisemitismus – Die Konferenz von Seelisberg (1947) revisited. Die Entstehung des institutionellen jüdisch-christlichen Dialogs in der Schweiz und in Kontinentaleuropa</italic> erschien 2020. 2015 gehörte Ahrens zu den Autoren und Erstunterzeichnern einer Erklärung orthodoxer Rabbiner zum Christentum. Er leitet das Dialoggremium des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes (SIG) mit der Bischofskonferenz. Der Verfasser der vorliegenden Dissertation, die 2025 bei Kohlhammer erschien, Martin Steiner, hatte katholische Theologie, Judaistik und Religionspädagogik studiert. Sie wurde im Herbst 2022 von der Theologischen Fakultät der Universität Luzern angenommen und mit dem Dissertationspreis ausgezeichnet. Heute ist Steiner wissenschaftlicher Oberassistent und Lehrbeauftragter am IJCF. Seit 2024 ist er Mitglied der Gesprächskommission der Schweizer Bischofskonferenz und der SIG.</p>
      <p>Steiner arbeitet mit theologischen, judaistischen, historischen, literatur-, religions- und kulturwissenschaftlichen Ansätzen und geht v. a. folgenden Fragen nach: Inwieweit wurde jüdische Jesusforschung in der Christologie berücksichtigt? Welchen Einfluss hatte die Shoa, resp. Seelisberg auf ihre Rezeption? Wie verändert die christliche Erkenntnis von Jesu Judesein das Verhältnis zwischen Christentum und Judentum? Und was kann diese zu einer neuen Christologie beitragen, die frei von antijüdischen und -semitischen Vorurteilen ist?</p>
      <p>In der <italic>Hinführung</italic> wird auf rund 30 Seiten an wenigen exemplarischen Beispielen gezeigt, wie das Christentum Antijudaismus hervorgebracht hat. Das <italic>erste, historische Kapitel</italic>, das rund 40 Seiten umfasst, thematisiert die <italic>Konferenz von Seelisberg</italic> 1947. Damals wurde eine neue christliche Sicht auf das Judesein Jesu erarbeitet, die in die christlichen Theologien Eingang fand. Die Bedeutung der Konferenz und der Verdienst von Jules Isaac werden ausführlich behandelt. Von den zehn Thesen werden besonders die zweite und siebte hervorgehoben, die an Jesu Judesein erinnern. Danach wird auf deren Rezeption eingegangen. Eine Reflexion über ihre Bedeutung für die Christologie erfolgt im dritten Kapitel. Das <italic>zweite, judaistische Kapitel</italic>, mit 140 Seiten das längste, behandelt die <italic>jüdische Jesusforschung</italic>. Hier werden ihre Voraussetzungen, die Haskala, die Wissenschaft des Judentums und die Werke der bekanntesten jüdischen Jesusforscher – Joseph Klausner, Schalom Ben-Chorin, David Flusser – und deren Relevanz für die christliche Theologie vorgestellt. Alle drei betonten Jesu bleibende jüdische Identität. Flusser entwarf zudem eine jüdische Christologie. Im <italic>dritten, systematischen Kapitel</italic>, das rund 65 Seiten umfasst, geht es um <italic>dialogische Christologie</italic>. Zunächst wird die Frage beantwortet, warum die jüdische Identität Jesu in der Christologie sehr lange nicht berücksichtigt wurde. Es wird auf den griechischen Einfluss bei den Konzilien und die Aufteilung von Exegese und Systematischer Theologie seit der Aufklärung verwiesen. Ebenso wird auf christologische Entwürfe nach der Shoa eingegangen, mit denen antijüdische Tendenzen verhindert werden sollten. Auch ein vierter, zeitgenössischer jüdischer Jesusforscher wird mit seinem Jesuswerk vorgestellt: Daniel Boyarin. Eine Verbindung von jüdischen Perspektiven auf Jesus und neuen christologischen Entwürfen wird hergestellt. Und es wird gefordert, dass die Bedeutung des bleibenden Judeseins Jesu für die Christologie ausgelotet werden sollte, wobei die Offenbarung Gottes als jüdischer Mensch berücksichtigt werden müsse. Jesu jüdische Identität wirke sich auch auf den auferstandenen Christus, auf die Logos-Vorstellung und somit auf die Trinität aus. Hier wird angeregt, dass eine heutige Christologie Jesu Judesein als wahrer Mensch und wahrer Gott in die christliche Bekenntnistradition integrieren sollte.</p>
      <p>Der Dissertationspreis der theologischen Fakultät Luzern ehrt sowohl den Doktoranden Martin Steiner wie auch dessen Doktormutter Prof. em. Dr. Verena Lenzen. Mit den Themen ‚Antijudaismus‘ und ‚jüdisch-christlicher Dialog‘ nimmt Steiner die Anliegen des IJCF und deren Gründer Prof. Dr. Clemens Thoma (1932–2011) und Prof. Dr. Simon Lauer (1929–2025) und ihrer ehemaligen Studenten, z. B. Dr. Martin Cunz (1944–2003), Dr. Hans-Peter Ernst und Prof. Dr. Christian Rutishauser auf (was Steiner aber nicht erwähnt).</p>
      <p>Steiner will mit dem <italic>Judesein Jesu</italic>, resp. mit <italic>Jesus Christus und sein Judesein</italic> Vordringliches in der heutigen christlichen Theologie, vor allem in der Dogmatik aufgreifen. Sein Hauptanliegen ist eine ‚dialogische Christologie‘. Darunter versteht er: „Das Jude­sein Jesu vom historischen Standpunkt aus und im Dialog mit dem Judentum theologisch aufzunehmen sowie es bleibend für den auferstandenen Christus geltend zu machen“ (18). Die jüdische Identität sollte also nicht nur für den Menschen Jesus, sondern auch für Christus den Auferstandenen gelten. Steiner hat das hochgesteckte Ziel, damit Antijudaismus und -semitismus zu verunmöglichen. Die Frage, wie eine Christologie aussehen kann, die nicht antijüdisch ist, ist jedoch nicht völlig neu.</p>
      <p>Steiner hat für seine Dissertation umfangreiche Literatur verarbeitet. Das ist beeindruckend. Die schiere Stoffmenge scheint aber auch eine Überforderung gewesen zu sein. So verliert sich der Verfasser hin und wieder in Exkursen. Mehr für sich selber als für die Leserschaft fasst er immer wieder zusammen oder bietet Ausblicke auf noch zu behandelnden Stoff oder beides zusammen. Dabei hätte ein Ausblick auf den Stoff in der Einleitung und ein kurzes Fazit am Ende jedes Kapitels genügt. Der redundante Inhalt hätte spätestens für die Drucklegung rund um die Hälfe gekürzt werden können und müssen.</p>
      <p>Ein Hinweis für Judaistinnen und Theologen, die an der Universität Luzern ein Studium abgeschlossen haben: In den ersten beiden Hauptkapiteln präsentiert Steiner den in den vergangenen 23 Jahren von Frau Prof. em. Verena Lenzen vorgestellten Stoff judaistischer Einleitungsvorlesungen zu der Konferenz von Seelisberg und der jüdischen Jesusforschung. Diese Kapitel eignen sich allenfalls als judaistische Einstiegslektüre – vor allem an katholischen Fakultäten – und können unabhängig voneinander und vom Rest des Buches gelesen werden. Trotz des Titels des SNF-Forschungsprojekts <italic>Die Konferenz von Seelisberg (1947) als ein internationales Gründungsereignis des jüdisch‑<underline>christlichen</underline> Dialogs im 20. Jahrhundert</italic> und dem Begriff <italic>dialogische <underline>Christologie</underline></italic> im Untertitel der Dissertation versteht Steiner unter <italic>christlich</italic> vor allem die römisch-katholische Kirche, wozu er von Anfang an steht: „Die Arbeit ist nicht auf eine konfessionelle Theologie beschränkt, stammt aber von einem katholischen Theologen, der sich dem Geiste des Zweiten Vatikanischen Konzils … verpflichtet sieht …“ (20). Zwar kommt Luther und dessen Antijudaismus auf knapp sieben Seiten vor. Und einer von Steiners wichtigsten Inputgeber ist der bekannte evangelische Theologe Christoph Schwöbel. Verwirrend ist, dass Steiner immer wieder generell von <italic>der</italic> protestantischen Kirche und Theologie spricht. So schreibt er z.B: „Überraschenderweise geschah (dies jhs., d. h.: ‚… eine christologische Reflexion über die Bedeutung von Jesu Judesein in der Christologie voranzutreiben‘) bis heute abgesehen von wenigen Ansätzen, vornehmlich in der protestantischen Theologie …“ (308). Steiner erklärt aber weder, weshalb das überraschend ist, noch wen er konkret damit meint. Die Klärung, was er mit Protestanten oder protestantischer Theologie meint, hätte schon am Anfang der Dissertation erfolgen müssen. Grundsätzlich gehörte es in eine Einleitung, dass wichtige Begriffe reflektiert und definiert würden: z. B. <italic>Israeliten/ Judäer/ Juden, jüdisch, Judesein, Judentum, Antijudaismus/ Antisemitismus, Dialog, dialogische Christologie</italic>. Einer Erklärung bedürften bei einer judaistischen Arbeit die Verwendungen explizit christlicher Begriffe wie <italic>Altes Testament, v. und n. Chr.</italic>, und Vorsicht wäre bei vorbelasteten Wörtern wie <italic>Führungsgestalten</italic> geboten (191). Dass Steiner unter Christen v. a. römische Katholiken versteht, irritiert die Leserschaft, wenn er im ersten Kapitel vorrechnet, dass von rund 56 Personen, die in Seelisberg anwesend waren, 25 jüdisch, <italic>21 protestantisch</italic> und 9 katholisch waren. Die Schweiz war sowohl an der Vorkonferenz in Oxford wie auch an der Konferenz von Seelisberg mit der CJA anwesend. Deren Gründungspräsident und Vorsitzender war der reformierte Erich Bickel; und der reformierte Pierre Visseur war der Konferenzsekretär von Seelisberg. So stellt sich die Frage: Sind denn alle Protestanten jeglicher Couleur nach Seelisberg aus dem jüdisch-christlichen Dialog ausgestiegen?</p>
      <p>Zwar verwendet Steiner – wie heutzutage üblich – korrekt männliche und weibliche Berufs- oder Religionsbezeichnungen und substantivierte Partizipien I für beide Geschlechter. In seinem Personenverzeichnis erscheinen aber nur total sechzehn Frauennamen. Er schreibt, dass sich auf einem Foto der Seelisberger Konferenz unter den 58 gezeigten Personen fünfzehn Frauen befänden, wobei elf im Konferenzbericht eingetragen seien. Er nennt sogar einige, so z. B. die reformierten Schweizer Flüchtlingshelferinnen Clara Ragaz-Nadig – hier falsch Ragaz-Nagids (S. 211 Anm. 518) – und Gertrud Kurz-Hohl, die Jüdinnen Stella Councelbaum und Esther Rothfield und die einzige Katholikin, Marie-Madeleine Davy (auf S. 80 ihres ersten Vornamens beraubt). Diese Recherche und das Nachzählen sind lobenswert. Vergebens wartet die Leserschaft jedoch auf ein weiteres Eingehen auf diese Frauen.</p>
      <p>Im Kapitel über Seelisberg vermisst sie zudem Angaben, was im Vergleich zu und in Bezug auf Ahrens neu erforscht wurde. Die interessierte Leserschaft muss also für weiterführende Arbeiten beide Dissertationen vor sich haben, um korrekt zitieren zu können.</p>
      <p>In den folgenden Kapiteln erscheinen fast keine jüdischen Jesusforscherinnen und kaum Wissenschafterinnen beider Religionen, die sich im jüdisch-christlichen Dialog engagier(t)en, obwohl es solche gab und gibt. Heute ist es ein offenes Geheimnis, dass eine Frau bis vor kurzem oft unter dem Namen ihres Mannes forschte und publizierte, so auch die jüdische Religionswissenschafterin Ruth Lapide. Zusammen mit ihrem Mann Pinchas Lapide veröffentlichte sie nicht nur rund 35 Bücher, sondern engagierte sich auch stark für den jüdisch-christlichen Dialog, und zwar auch an der Basis. Ist sie nicht eine Fussnote wert, da sie nur Auszeichnungen von evangelisch-lutherischen Fachhochschulen und Universitäten erhielt? Ruth Lapide war immerhin für Bischofskonferenzen als Beraterin tätig und hatte Privataudienzen bei unterschiedlichen Päpsten. Auch die bekannte jüdische Bibelexegetin Amy-Jill Levine, die eine Reihe von Fachliteratur zum NT, zu Jesus und zum jüdisch-christlichen Dialog geschrieben hat, findet weder im Inhaltsverzeichnis noch im zweiten Kapitel Erwähnung. Erst im dritten Kapitel findet ihr Name einige Male kurz Erwähnung.</p>
      <p>Warum es auf dem Flyer der Universität Luzern zur Präsentation und Buchbesprechung der Doktorarbeit heisst, dass Steiner in seiner Arbeit „… der meist unbekannten … jüdischen Jesusforschung nach(geht)“ bleibt unklar. Denn schon beim Überfliegen des Inhaltsverzeichnisses fallen beim zweiten Kapitel nur Namen der allgemein bekannten jüdischen Jesusforscher ins Auge: Joseph Klausner, Schalom Ben Chorin und David Flusser. Im dritten Kapitel kommt der ebenfalls bekannte (und auch umstrittene) jüdisch-orthodoxe Daniel Boyarin prominent vor, auf den Steiner neben Flusser seine dialogische Christologie stützt. Warum er nicht schon im zweiten Kapitel vorgestellt wird oder weshalb sein Name nicht in einem Untertitel Erwähnung findet, ist unklar. Die Leserschaft vermisst eine Begründung, weshalb die Wahl auf die allgemein bekannten und gut erforschten Jesusforscher fiel. Wegen Steiners Anliegen zu einer dialogischen Christologie machte im zweiten Kapitel eigentlich nur David Flusser Sinn.</p>
      <p>Im dritten Kapitel, wo Steiner neuere Sekundärliteratur verarbeitet, geht es um die Bedeutung des jüdischen Jesus für die systematische Theologie und die Kirche. Er geht der Frage nach, wie sich die Erkenntnisse der jüdischen Jesusforschung, v. a. diejenigen Flussers und Boyarins, mit der Christologie verbinden lassen. Er behandelt Versuche, das Judesein Jesu in die Christologie aufzunehmen oder dazu hermeneutische Voraussetzungen zu schaffen in einem vatikanischen Dokument, bei römisch-katholischen Wissenschaftern und v. a. bei einem kurzen Artikel des evangelischen Theologen Christoph Schwöbel. Im Unterkapitel <italic>Römisch-katholische Positionierungen zu Jesu Judesein</italic> (282–286) ist es verwirrend, wenn Steiner auch andere Positionierungen einbringt, ohne sie zu kennzeichnen, z. B. Friedrich Wilhelm Marquardt und Reinhold Bernhardt. Steiner nimmt seine Forschungsfragen in diesem letzten Kapitel auf, ohne jedoch aufzeigen zu können, wie Christologie in Zukunft ganz konkret aussehen könnte. Zwar ist eine Bewusstseinserweiterung in der Dogmatik ein erster Schritt. Doch inwiefern hat diese ausserhalb der akademischen Welt Bedeutung? Und wie kann Antijudaismus und Antisemitismus an der kirchlichen Basis vermieden werden?</p>
      <p>Schwächen dieser Dissertation liegen in der Grundstruktur und der Einteilung des Stoffes. In der Einleitung fehlen Klärungen wichtiger Begriffe. Angaben, was im Vergleich zu und in Bezug auf Ahrens im ersten Kapitel neu erforscht wurde, sind nicht vorhanden. Das grösste Defizit ist die Auslassung der jüdischen und christlichen feministischen Theologie aller Disziplinen, inkl. des feministischen jüdisch-christlichen Dialogs. Trotz ehrenwerter Absicht, Antijudaismus und Antisemitismus zu verhindern, ist der Neuigkeitswert der Dissertation gering. Die Lücken – die Erforschung des jüdisch-christlichen Dialogs bei unterschiedlichen protestantischen Konfessionen und den Christkatholiken und die fehlenden Frauennamen – regen bestenfalls zu weiteren Forschungsvorhaben an. Das erste und zweite Kapitel eignen sich allenfalls für Studienanfänger und -anfängerinnen in Theologie und Judaistik.</p>
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